MPU bei körperlichen & psychischen Handicaps

Es ist auch möglich, dass Sie rein körperlich oder geistig nicht in der Lage sind, am Straßenverkehr teilzunehmen. Auch das kann/muss in folgenden Fällen durch die MPU geklärt werden.

Zu den körperlichen Erkrankungen zählen, beispielsweise:

  • Demenzen
  • Lähmungen
  • Fehlende Körperteile
  • Starke Sinnesstörungen 
  • Epilepsie
  • Diabetes
  • Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Einnahme von starken Schmerzmitteln, z.B. Tilidin

Doch auch, wenn Sie körperlich vollkommen fahrgeeignet sind, können Sie dennoch für eine MPU infrage kommen und zwar dann, wenn Sie geistig nicht dazu geeignet sind. Entscheidend sind hier neben bestimmten relevanten psychischen Krankheiten vor allem auch Persönlichkeitsmerkmale, die sich negativ auf Ihr Verkehrsverhalten auswirken können, beispielsweise.:

  • Schizophrenie und Psychosen (auch drogeninduzierte Psychosen)
  • Depressionen und Affektive Störungen
  • Autismus
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS/ADHS)
  • Emotionale Instabilität oder andere Persönlichkeitsstörungen
  • Intelligenzminderungen
  • Einnahme von Psychopharmaka

Wegen der ärztlichen Schweigepflicht, erhält die Verkehrsbehörde im Normalfall keine Informationen. Die Polizei wird jedoch geschult, diese Erkrankungen zu erkennen und die Information an die Behörde weiterzuleiten.  

Auch hier begleite ich Sie erfolgreich auf Ihrem Weg zum Führerschein.