Kontrolliertes Trinken bei der MPU mit Alkohol
MPU ohne Abstinenz
MPU ohne Abstinenz
Kontrolliertes Trinken bei der MPU mit Alkohol ist für viele Menschen ein Wendepunkt – kein Urteil, sondern eine echte Chance. Oft fragen sich Betroffene: „Kann ich die MPU auch ohne Abstinenz bestehen?“ Ja, das ist in vielen Fällen möglich – wenn du bereit bist, dein Trinkverhalten ehrlich zu reflektieren.
Eine MPU ohne Abstinenz bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist. Sie zeigt, dass du gelernt hast, bewusst und kontrolliert mit Alkohol umzugehen – und Fahren und Konsum zuverlässig zu trennen. Das Ziel ist nicht, perfekt zu werden, sondern authentisch, stabil und glaubwürdig.
Ich begleite dich mit MPU Schlich Bonn dabei – professionell, empathisch und auf Augenhöhe. Vor Ort in Bonn oder deutschlandweit mit meinen Onlinekursen. Mit einem klaren Konzept, das dich sicher durch die MPU mit Alkohol führt – auch ohne Abstinenznachweis.
In der MPU-Vorbereitung mit Alkohol gibt es nicht nur einen Weg. Für viele ist der Nachweis der Abstinenz (6–12 Monate) richtig. Doch in bestimmten Fällen kannst du deine Fahreignung auch ohne Abstinenz beweisen – mit kontrolliertem Trinken.
Das ist möglich, wenn:
Abstinenz oder Kontrolliertes Trinken sind zwei völlig verschiedene Wege zur MPU mit dem Untersuchungsanlass Trunkenheitsfahrt mit Alkohol.
Wenn du abstinenzpflichtig bist, musst du deinen vollständigen Verzicht auf Alkohol mit EtG- oder PEth-Nachweisen belegen. Diese Nachweise laufen in der Regel 6 bis 12 Monate und müssen exakt zu deiner Vorgeschichte und Aktenlage passen. In meinem Beitrag MPU-Abstinenznachweis erkläre ich, wann Abstinenz wirklich gefordert ist und welche Screenings (Urin, Kopfhaar, Vollblut) anerkannt werden. Dort erfährst du auch, wie PEth-Tests funktionieren und wie sie sich von EtG-Proben unterscheiden.
Kurz gesagt:
Beide Wege führen zum Ziel – entscheidend ist, welcher fachlich zu dir passt.
Wenn du dir unsicher bist, welcher Weg für dich der richtige ist, kannst du das ganz einfach im MPU-Fahrplan abklären – online und unabhängig vom Standort.
Kontrolliertes Trinken ist kein Freifahrtschein, sondern ein Trainingsprozess:
Hinweis: Ich biete nicht das lizenziertes Programm „Kontrolliertes Trinken nach Joachim Körkel“ an. Mein Ansatz ist ein eigenständig entwickeltes und erprobtes Konzept, das sich an wissenschaftlichen Methoden (u. a. Selbstkontrolle, Rückfallprophylaxe) orientiert, aber speziell auf die MPU-Anforderungen zugeschnitten ist.
Das Konzept basiert auf drei praxisbewährten Phasen, die dich Schritt für Schritt zu stabilen Veränderungen führen:
Wir leiten diese erste Phase mit einer Trinkpause ein. In diesen 3 Monaten trinkst du gar keinen Alkohol. Parallel hierzu erarbeiten wir die Hintergründe für dein Trinkverhalten. Du belegst diese Zeit mit einem EtG-Abstinenznachweis.
Jetzt beginnst du wieder mit dem Alkoholkonsum in einem moderaten Bereich. Hierzu legen wir deine Trinkziele fest und du bekommst ein paar Werkzeuge, die dir helfen diese Phase erfolgreich umzusetzen. Diese Phase der Anwendung deiner Selbstkontrolltechniken dauert auch 3 Monate.
Diese Phase dauert 6 Monate. Sie dient der Festigung des neuen Trinkverhaltens und sichert dein Trennvermögen ab. Ziel: Du entwickelst einen verantwortungsbewussten, realistischen Umgang mit Alkohol – belegt, reflektiert und stabil.
Damit die Führerscheinstelle und MPU-Gutachter dein kontrolliertes Trinken anerkennen, brauchst du:
In meinen Onlinekursen erhältst du das nötige Hintergrundwissen, die nötigen Tools aus der Praxis – damit du alles strukturiert und MPU-gerecht umsetzt und dokumentierst.
Abstinenz ist erforderlich, wenn:
Hier begleite ich dich ebenfalls – mit klarer Einschätzung, fairer Planung und fachlich und psychologisch fundierter psychosozialer Beratung. Wenn du dich gezielt auf deine MPU wegen Alkohol vorbereiten möchtest, kannst du das mit meinem Onlinekurs Alkohol deutschlandweit tun – flexibel, fachlich fundiert und praxisnah.
„Ich fange kurz vor der MPU an.“
→ Glaubwürdigkeit und Verhaltensveränderung entsteht durch Zeit & Konsistenz.
„Ich sag einfach, dass ich nichts mehr oder weniger trinke.“
→ Ohne Nachweise und Strategie wirkt das unglaubwürdig.
„Ich schaff das allein.“
→ Fachlich begleitete Vorbereitung spart Zeit, Geld und Nerven.
Ja – wenn du keine Alkoholabhängigkeit hast und dein Fall die Voraussetzungen erfüllt.
Empfohlen: 9–12 Monate, individuell anpassbar.
Beispielsweise Trinktprotokoll, ggf. EtG-/PEth-Werte, Belege für Trennvermögen.
Nein. Mein Konzept ist eigenständig, MPU-orientiert und wissenschaftlich fundiert. Es wird bei der MPU anerkannt und eignet sich ebenso für deine privaten Ziele, außerhalb einer MPU-Anordnung.
Mein Konzept ist unabhängig entwickelt, praxisnah und MPU-spezifisch.
