Wurde eine MPU wegen psychischer oder körperlicher Einschränkungen angeordnet?

Dann helfe ich dir gerne weiter!

MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps

Musst du eine MPU machen weil, du körperliche oder geistige Einschränkungen hast und die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an deiner Eignung hat? Bist du Senior und hast eine MPU-Anordnung und fragst dich, ob du in deinem Alter noch eine Chance hast, eine MPU zu bestehen? Ich begleite dich erfolgreich zum Ziel!

Inhalt

Warum wird eine MPU mit dieser Fragestellung angeordnet?

Eine MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps kann angeordnet werden wegen einer Vielzahl körperlicher oder geistiger Einschränkungen. Der Hintergrund für diese MPU ist die Befürchtung, dass die Erkrankung einen negativen Einfluss auf die Fahrsicherheit hat und dies abgeklärt werden soll. Auch bei einer MPU-Anordnung mit diesem MPU Untersuchungsanlass kannst du mobil bleiben, wenn du die Zweifel ausräumst. Ich begleite dich auf diesem Weg.

MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps
Auch bei körperlichen Handicaps gibt es Möglichkeiten im Besitz deiner Fahrerlaubnis zu bleiben.

Wegen welcher körperlichen Handicaps wird eine MPU angeordnet?

Zu einer MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps kommt es bei rund 1 Prozent der Gesamtbegutachtungen. Die Gefahr, dass du andere und dich selbst im Straßenverkehr gefährdest soll mit der Erstellung eines MPU Gutachtens ausgeräumt werden. So soll bspw. beim Vorliegen einer Diabetes vermieden werden, dass du eine schlechte Insulineinstellung hast. Durch eine Über- oder Unterzuckerung könnte ansonsten im Straßenverkehr ein Unfall passieren.

Zu den körperlichen Handicaps, die einen Einfluss auf die Verkehrsteilnahme haben können, zählen beispielsweise:

  • Demenzen,
  • Parkinson,
  • Schlafapnoe,
  • Kleinwuchs,
  • Multiple Sklerose (MS),
  • Folgen nach Schlaganfall,
  • Lähmungen,
  • fehlende Körperteile,
  • eingeschränkte Sinnesorgane,
  • Epilepsie,
  • Diabetes,
  • Herz- und Gefäßerkrankungen,
  • Einnahme von Schmerzmitteln,
  • Tourette-Syndrom.
geistige Behinderung MPU
Wenn du psychische Diagnosen hast, die deine Straßenverkehrsteilnahme anzweifeln, können wir diese Zweifel ausräumen mit einem positiven MPU Gutachten.

Wegen welcher psychischer Handicaps wird eine MPU angeordnet?

Zu einer MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps kann es kommen bei psychischen Handicaps oder Persönlichkeitsmerkmalen, die sich negativ auf das Verkehrsverhalten auswirken können, beispielsweise:

  • Schizophrenie und Psychosen (bei drogeninduzierter Psychose gehe zu MPU wegen Drogen),
  • schwere Depressionen und affektive Störungen,
  • Autismusspektrumsstörungen,
  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS/ADHS),
  • Emotionale Instabilität oder andere Persönlichkeitsmerkmale,
  • Intelligenzminderungen,
  • Einnahme von Psychopharmaka, auch ärztlich verordnete.

Warum ist deine Fahrerlaubnis in Gefahr, wenn du eine schwere Depression bzw. psychische Erkrankungen hast?

Wenn du eine der oben genannten Diagnosen hast, dann besteht die Möglichkeit, dass du aufgrund der Symptomatik deiner Erkrankung nicht zuverlässig am Straßenverkehr teilnehmen kannst oder auch, weil die Nebenwirkungen der verordneten Psychopharmaka deine Fahrtüchtigkeit einschränken. Aber auch diese Zweifel der Verkehrsbehörde kannst du über die medizinisch-psychologische Untersuchung in der Regel ausräumen. Hier kannst du dir den Ablauf medizinisch psychologische Untersuchung genauer ansehen.

Wie kommt die Fahrerlaubnisbehörde an diese persönlichen Informationen?

Die Polizei oder die Mitarbeiter der Verkehrsbehörde werden darin geschult, diese Erkrankungen zu erkennen und die Information weiterzuleiten bzw. weiterzuverfolgen. Wenn beispielsweise eine Einweisung per PsychKG erfolgt ist, kommt es häufig vor, dass die Polizei diese Daten an die Fahrerlaubnisbehörde weiterleitet. 

Das ist der Grund, warum trotz ärztlicher Schweigepflicht eine Behörde Kenntnis erhält und die MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps angeordnet wird. Manchmal wird die Information auch von den Betroffenen selbst weitergegeben.

Hier gibt es ein paar Besonderheiten zu beachten. Keinesfalls musst du jedoch dauerhaft auf den Führerschein verzichten. Auch hier stehen die Chancen gut zu beweisen, dass du trotz der Handicaps in der Lage bist, verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen.

Hast du eine MPU Anordnung wegen körperlicher oder geistiger Einschränkungen?

Reserviere dir eine kostenlose Erstberatung, um deine Fragen zu klären.

MPU für Senioren

Auch mit 70 plus besteht die Möglichkeit weiter Auto zu fahren. Aktuell gibt es jedoch Zweifel, weil:

  • die Fahrerlaubnis wegen eines oder mehrerer Delikte entzogen wurde,
  • die Angehörigen raten, sich von dem Führerschein zu trennen,
  • ein mulmiges Gefühl vorhanden ist und man sich nicht sicher ist, ob man noch eine verantwortungsvolle Teilnahme am Straßenverkehr sicherstellen kann.
Deine Sorgen sind vielleicht nicht unberechtigt und du tust gut daran Vorsorge zu treffen. Zunächst zeige ich dir auf, zu welchen Beeinträchtigungen es beim Alterungsprozess im Zusammenhang mit der Fahrleistung kommen kann, bevor ich dir Lösungsmöglichkeiten aufzeige.

Leistungsbeeinträchtigungen im Alter mit Relevanz für die Teilnahme am Straßenverkehr

Sensorische, motorische und bestimmte kognitive Funktionen lassen mit zunehmendem Alter nach (Quelle: FIS). Dadurch kann es zu einer Abnahme der Fahrkompetenz kommen. Einschränkungen könne vorliegen bei,

  • Hörvermögen,
  • Sehvermögen,
  • Wechsel der Aufmerksamkeit, 
  • Unterdrückung irrelevanter Informationen und inadäquater Reaktionen, 
  • Management der zeitgleichen Durchführung mehrerer Aufgaben und komplexer Entscheidungssituationen,
  • Reaktionsvermögen,
  • Koordination, Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit,
  • Geschwindigkeit- und Genauigkeitsabgleich, etc.

     

Außerdem solltest du darauf achten, welche 

  • Medikamente du einnimmst, die einen Einfluss auf deine Fahrtüchtigkeit haben und dies mit deinem Arzt abklären. Achte bitte auch auf die Wechselwirkungen der Medikamente.

Wie kannst du deine Fahrsicherheit im Alter absichern?

Motorischen und kognitiven Leistungsbeeinträchtigungen können zum Teil durch Kompensationsleistungen und durch Trainingsmaßnahmen wie körperliches und kognitives Training entgegengewirkt werden. Zudem kann das Fahrverhalten in komplexen Situationen durch ein Fahrtraining verbessert werden. Denke auch daran zu überprüfen, ob du eine Hör- oder Sehhilfe benötigst oder diese an eine neue Stärke anpassen solltest. Das ist oft schon eine Lösung für viele Einschränkungen.

Bevor es zu einer MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps oder zu Unfällen kommt empfiehlt sich präventiv die Teilnahme an einem speziellen Beratungsprogramm für Führerscheininhaber ab 60 aufwärts oder ein spezielles Fahrtraining für Senioren, z.B. ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC, auch die Verkehrswacht und TÜV bieten Tageskurse in den Fahrsicherheitszentren an. Dort kannst du mit dem eigenen Auto gegen einen Kostenbeitrag teilnehmen. 

Mobil im Alter trotz MPU-Anordnung!

MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps?

Falls es bei dir zu einer MPU Anordnung gekommen ist und du dich noch fit fühlst, dann hast du auch im fortgeschrittenen Lebensalter gute Chancen, eine positive MPU zu realisieren. Erfahrungsgemäß benötigst du ein paar mehr Termine bei der MPU Beratung als meine 20-jährigen Kunden, außerdem kommt es fast immer zu einer Fahrprobe. In meinem MPU Glossar oder MPU Kosten findest du nähere Informationen zur psychologischen Fahrverhaltensbeobachtung. Ich sichere dir eine zuverlässige und barrierefreie Vorbereitung auf die medizinisch-psychologische Untersuchung. Gerade im Alter gibt der Führerschein dir die nötige Mobilität und Unabhängigkeit, insbesondere wenn du ländlich lebst.

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Auch als Senior kannst du mobil bleiben! 70 ist das neue 50!

Bist du Senior oder hast eine MPU wegen körperlicher und psychischer Handicaps?

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Wenn es dich interessiert, was bei einer MPU Beratung und Vorbereitung online und in Bonn genau bearbeitet wird, dann informiere dich in meinem Artikel: Ablauf MPU Vorbereitung.

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