MPU wegen Drogen – Alles, was du wissen musst

Für deinen MPU-Erfolg mit Betäubungsmitteln

MPU wegen Drogen – wann sie angeordnet wird & wie du sie bestehst. Manchmal gerät das Leben aus der Spur. Ein Abend, eine Entscheidung, ein Augenblick – und plötzlich steht im Brief: „MPU wegen Drogen.“ Viele meiner Kunden berichten, dass sie sich in diesem Moment überfordert und missverstanden fühlen. Aber eine MPU ist kein Urteil über deinen Wert – sie ist eine Chance, die Fahrerlaubnis wieder zu erlangen und den Weg zurück in Stabilität und Selbstvertrauen zu gehen. Dabei begleite ich dir fair & zuverlässig.

Wann wird eine MPU wegen Drogen angeordnet?

In Deutschland wird eine MPU angeordnet, wenn du im Straßenverkehr oder auch außerhalb wegen Drogenkonsums auffällig wirst.

Das betrifft zum Beispiel:

  • Fahren unter Einfluss von Amphetamin, MDMA, Kokain oder anderen Substanzen
  • Cannabismissbrauch, insbesondere bei Mischkonsum mit Alkohol oder Medikamenten
  • BtM-Verstöße wie Erwerb oder Handel – auch ohne Führerschein

👉 Auch ohne Fahrerlaubnis kann eine MPU gefordert werden, sobald du später einen Antrag auf Ersterteilung bei der Fahrerlaubnisbehörde stellst.

Wann muss man eine MPU machen wegen Drogen

Ein kleinerer BtM-Verstoß, innerhalb und außerhalb des Straßenverkehrs, wird zumeist vonseiten der Polizei eingestellt. Es ist eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat. Die Polizei ist jedoch verpflichtet, die Fahrerlaubnisbehörde darüber zu informieren. Wenn der Behörde Hinweise vorliegen, dass außerhalb des Straßenverkehrs gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen wurde, wird ein einmaliges toxikologisches- oder ärztliches Gutachten bzw. eine medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet. Der Hintergrund für dieses Vorgehen ist die MiStra-Anordnung.

MiStra-Anordnung & Mitteilungspflichten

Nach § 2 Abs. 12 StVG und Nr. 45 Abs. 2 MiStra müssen Polizei und Staatsanwaltschaft der Führerscheinstelle melden, wenn Zweifel an deiner Eignung bestehen. Das gilt auch bei BtM-Delikten außerhalb des Straßenverkehrs.

Oft vergeht einige Zeit, bis der Brief kommt – aber in 98 % der Fälle kommt er.

Neues Cannabisgesetz 2024 (KCanG)

Seit 1. April 2024 gilt:

  • Erstauffälligkeit mit THC u.a. ohne Mischkonsum oder Ausfallerscheinungen: keine MPU mehr nötig.
  • THC-Grenzwert: 3,5 ng/ml statt 1,0.
  • Amnestie: Behörden nehmen alte Anordnungen häufig zurück – du kannst dich aktiv auf das neue Gesetz berufen.

💡 Tipp: Frag selbstbewusst nach. Eine sachliche Anfrage reicht. In meinem Blog kannst du dich näher informieren zu Thema Cannabisgesetz.

Kann ein Anwalt die MPU vermeiden?

In der Regel klappt das nicht, da es sich bei der Anordnung durch die Verkehrsbehörde um einen Verwaltungsakt handelt. Meist verlierst du mit diesem Schritt nur unnötige Zeit und Geld. In selten Ausnahmefällen lohnt es sich einen Verkehrsrechtler zu Hilfe zu nehmen. Auf meiner Seite MPU rechtmäßig findest du ein paar Informationen hierzu.

👉 Lass dich frühzeitig beraten, um keine Fristen zu verpassen. Ein Anruf reicht – das telefonische Erstgespräch ist kostenlos.

MPU wegen anderer Substanzen & Medikamente

  • Bei u.a. Amphetamin, Kokain und Heroin ist eine MPU immer erforderlich.
  • THC-Rezept: kein Problem, wenn ärztlich verordnet und korrekt eingenommen.
  • Elvanse in der Regel auch kein Problem, wenn kein Beikonsum und stabile Einstellung vorliegt.
  • Substitution (Methadon, Buprenorphin, Diamorphin): Pkw möglich, Lkw oder Personenbeförderung nicht möglich.

📘 Lies mehr: MPU bei Substitution, MPU trotz Cannabisrezept oder MPU bei Dauermedikation

Was erwartet dich bei der MPU?

Du musst zeigen, dass du

  • keine Drogen mehr konsumierst,
  • die Ursachen deines Konsums verstanden hast,
  • und langfristig sicher am Straßenverkehr teilnehmen kannst.

Im MPU-Gespräch zählt nicht nur Abstinenz, sondern vor allem Einsicht, Stabilität und Veränderungsbereitschaft.

Lies dir den Beitrag zum Ablauf der MPU an, damit du dich umfassend informierst.

In meinem MPU-Kurs mit Drogenfragestellung lernst du, wie du diese Punkte überzeugend belegst.

Der Ablauf der Begutachtung

Die Begutachtung bei einer Drogenfragestellung besteht aus mehreren Untersuchungsschritten: 

  1. MPU Fragebogen,
  2. ärztliche Untersuchung inkl. Drogenscreening,
  3. Reaktions- und Leistungstest und
  4. psychologisches Untersuchungsgespräch.

Die reine Begutachtung dauert etwa 2,5 Stunden. Plane am Untersuchungstag bitte eine längere Wartezeit mit ein, damit du keinen Druck bekommst. Am besten nimmst du dir einen Urlaubstag.

Abstinenznachweise & Screenings

Für eine erfolgreiche MPU brauchst du nachweislich eine drogenfreie Zeit:

  • 3–15 oder 18 Monate Abstinenz, abhängig von Substanz & Konsummuster
  • Screenings nur in CTU-akkreditierten Laboren
  • Wahl zwischen Urinkontrolle und Haaranalyse

⚠️ Hinweis: Dunkles Haar kann bestimmte Substanzen stärker einlagern (Racial Bias). Deshalb rate ich bei Kokain-Fragestellungen von Haarproben ab.

Schau dir den Artikel zu Abstinenznachweisen an, um das Thema zu vertiefen.

Ab wann sind die Screenings negativ

Wann dein Körper entgiftet ist, ist eine individuelle Sache und hängt von mehreren Faktoren ab, wie

  • körperliche Verfassung,
  • Substanz,
  • Menge und Häufigkeit des Konsums,
  • Bestimmungsgrenze resp. Cut-off des Drogentests und ob du mit
  • Kopfhaarproben oder Urinscreenings arbeitest.
Abstinenznachweis

Falsch positiver Drogentest – was tun?

  • CBD-Produkte, Mohn oder manche Medikamente können Testergebnisse verfälschen.
  • Lege dein Rezept vor, nutze zertifizierte Labore und dokumentiere deine Abstinenz sorgfältig.

Dein Weg zur erfolgreichen MPU-Vorbereitung

Eine MPU wegen Drogen ist komplex, aber nicht unüberwindbar.

Ich begleite dich professionell – mit Fairness, Transparenz und psychologischem Fachwissen:

Informiere dich im Artikel Ablauf MPU-Vorbereitung, wie diese abläuft.

Fazit

Eine MPU wegen Drogen ist kein Ende – sondern dein Neustart. Mit klarer Struktur, fachlicher Begleitung und ehrlicher Reflexion kannst du sie bestehen – dauerhaft und überzeugend.

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MPU Drogen Erfahrungsberichte: Wann muss man eine MPU machen wegen Drogen?

Fragen und Antworten zum Thema MPU wegen Drogen

MPU wegen Drogen Kosten: Es gibt seit einigen Jahren schon keine Preisbindung mehr bei den Begutachtungsstellen für Fahreignung. Dort unterscheiden sich die Preise und du solltest einen Vergleich anstellen. Als Orientierung gilt etwa 850,00 €, mit Stand Oktober 2025. Es ist davon auszugehen, dass auch hier die Preise weiter anziehen werden – wie überall. Schaue dich auf meiner Seite MPU Kosten um für genauere Informationen zu allen Preisen rund um die MPU und MPU Vorbereitung.

Das hängt vor allem davon ab, welche Abstinenzdauer in deinem individuellen Fall gefordert ist. Du solltest mit 3 bis 15 Monaten rechnen. In günstig gelagerten Fällen kann die MPU ohne Abstinenznachweis angetreten werden. Nutze die Zeit, in der deine Screenings laufen, um dich gezielt mit den inhaltlichen Themen auseinanderzusetzen. Mache eine solide MPU Vorbereitung, damit du die Chancen, im ersten Anlauf zu bestehen, deutlich erhöhst. 

Untersuchungsschritten:

  1. Fragebogen,
  2. ärztliche Untersuchung ,
  3. Reaktionstest und
  4. psychologisches Explorationsgespräch.

Die gesamte Begutachtung dauert etwa 2-3 Stunden. 

Nur in seltenen Ausnahmefällen – früh mit der Abstinenz zu beginnen lohnt sich fast immer.

Je nach Substanz, Nachweisart und Konsummuster: wenige Tage bis mehrere Wochen. Mit etwa 4 Wochen bist du meist auf der sicheren Seite bei Urinkontrollen. TiPP: Besorge dir Urintests und teste dich vor Antritt deines Abstinenzprogramms.

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Quellen & Verweise

MPU wegen Drogen – Alles, was du wissen musst. Hier findest du noch ein paar Grundlagen und andere wichtige Substanzen in Bezug auf die Straßenverkehrsteilnahme.