Anti-Gewalt-Training in Bonn – anerkannt für MPU & Gericht
Respektvoll, zuverlässig und diskret
Respektvoll, zuverlässig und diskret
Egal, ob du eine MPU wegen Aggressionen oder eine gerichtliche Auflage erfüllen musst – du bekommst bei mir ein traumasensibles, modernes und menschliches Anti-Gewalt-Training in Bonn. Ich arbeite lösungsorientiert, ressourcenstärkend und ohne konfrontative Methoden wie den „heißen Stuhl“.
Ein Anti-Gewalt-Training (AGT) eignet sich für Menschen ab 18 Jahren, die
Das Training unterstützt dich,
Die Fahrerlaubnisbehörde kann eine MPU anordnen, wenn
Beispiele sind:
Diese Informationen gelangen meist über MiStra (Mitteilungen in Strafsachen) an die Führerscheinstelle. Das geschieht zum Beispiel bei einem Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis, einer Bewährungsstrafe oder nach Haftentlassung.
Tipp: Kläre früh, welche Nachweise du brauchst – ich zeige dir, wie du deine Veränderung fachlich belegst.
Kennst du das?
All das hat mit Gefühlen, Stress und Selbstschutz zu tun.
Im Training geht es nicht um Schuld, sondern darum zu verstehen, warum du in bestimmten Situationen so reagierst – und wie du künftig anders handeln kannst.
Das Anti-Gewalt-Training (AGT) findet in meiner Praxis in Bonn im Einzelsetting statt – respektvoll, traumasensibel und lösungsorientiert. Wir verbinden biografische Arbeit, Selbstreflexion und praktisches Üben. Im Mittelpunkt steht, zu verstehen, was deine Aggression ausdrücken will – und wie du sie in Kraft, Klarheit und Verantwortung verwandeln kannst.
Inhalte des Trainings:
Begriffsdefinitionen: Was sind Aggression und Gewalt – und welche Funktion erfüllen sie in deinem Leben?
Eigenes Opfer- und Tätererleben: Wo wurdest du verletzt, wo hast du Grenzen anderer überschritten?
Deliktaufarbeitung: Wir rekonstruieren, was geschehen ist – ehrlich, ohne Beschämung, mit dem Blick auf Entwicklung.
Reflexion eigener Muster und (Geschlechter-)Rollen: Welche Erwartungen, Glaubenssätze oder Männlichkeitsbilder wirken in dir?
Körperwahrnehmung & Selbstregulation: Den Tiger reiten – lernen, wie Gedanken, Emotionen und Körperimpulse zusammenhängen.
Ich-Stärkung & Impulskontrolle: Wahrnehmen, bevor du reagierst. Entscheidungen wieder selbst treffen.
Werte und Grenzen: Eigene und fremde Wertehierarchien erkennen; Nähe und Distanz gesund regulieren.
Kommunikation & Deeskalation: Körpersprache lesen, Signale deuten, Konflikte früh entschärfen.
Empowerment & Selbstwert: Verantwortung übernehmen, ohne sich zu verurteilen.
Täter-Opfer-Ausgleich & Empathie: Perspektivwechsel entwickeln und Wiedergutmachung ermöglichen.
Trauma, Sucht und Trigger: Zusammenhang von alten Verletzungen, Kontrollverlust und impulsivem Verhalten.
Verhaltensalternativen: Neue Strategien im Umgang mit Ärger, Wut und Stress entwickeln – stabil, realistisch und alltagstauglich.
Das Training orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Standards der Traumaarbeit, Systemtheorie und psychosozialen Beratung. Du arbeitest an deiner Veränderung ohne Druck, aber mit klarer Struktur – mit Raum für das, was dich wirklich bewegt.
Alle Beteiligten im Gerichtssaal kennen nur bewußte seelische Motive und suchen jede Tat aus bewussten Motiven rationell zu ergründen. In diesem einen Punkt sind Richter, Staatsanwalt und Täter Verbündete. Sie alle, Mitglieder der hochmütigen, die eigenen Schwächen nicht kennenden Menschenrasse, sind bestrebt, als jene souveränen Herren im eigenen Bereiche ihrer Persönlichkeit zu erscheinen, die sie noch weit entfernt sind, wirklich zu sein. Und wenn ein Täter zufällig in ehrlicher Bescheidenheit auf die Frage "Warum hast du das getan?" mit einem resignierten "Ich weiß nicht" antwortet, fühlt sich jeder in seiner menschlichen Würde beleidigt, und dieses einzige wahre Wort, das bei der Gerichtsverhandlung gefallen ist, glaubt kein Mensch.
Quelle: Alexander & Straub, 1971, zit. nach Pichler, a.a.O.: 61
Wenn du jetzt neugierig geworden bist und mehr über mögliche Gewaltursachen wissen möchtest, dann schaue mal im MPU Blog nach. Dort findest du den Artikel zu Substanzkonsum, Selbstwert, Gefühlsregulation, Autorennen oder Sensation Seeking. Vielleicht bringen sie dich auf die Fährte 🙂
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Das AAT wird klassisch in Gruppen durchgeführt, oft mit konfrontativen Methoden wie dem sogenannten „heißen Stuhl“.
Das AGT in meiner Praxis ist anders:
Jeder Mensch verdient die Chance, sein Verhalten zu verstehen und zu verändern – ohne Angst, sondern mit Respekt.
Gewalt und Diskriminierung haben viele Gesichter – körperlich, emotional, strukturell.
Das Gleichbehandlungsgebot der Menschenrechte erinnert uns daran:
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren"
Quelle: Art.1 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung von 1948.
In meinem Training thematisieren wir auch gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse auf Aggression.
Denn wer sich selbst besser versteht, kann auch anderen gegenüber gerechter handeln.
➡️ Mehr dazu im Blogartikel: Diskriminierung, Rassismus und MPU
Ich bespreche mit dir alle Optionen transparent im Erstgespräch.
Die Dauer hängt von der Auflage ab. Meist umfasst das Training 10–20 Sitzungen. Bei MPU-Vorbereitung kann es auch kompakter in Wochenendseminaren stattfinden.
Häufig ordnen Gerichte ein Anti-Gewalt Training an. Auch privat kannst du es freiwillig besuchen, um deine Chancen bei einer MPU zu verbessern oder persönlich zu profitieren.
Ja, ein nachweislich absolviertes Anti-Gewalt Training kann deine Fahreignung positiv unterstützen, wenn du deine Entwicklung reflektiert und nachvollziehbar dokumentierst.
Wichtig ist, dass du es bei einem anerkannten Anbieter absolvierst. Ich bin zertifizierte, systemische Anti-Gewalt Trainerin (SAGT).
Leider kann das AGT nur in Präsenz angeboten werden, sowohl für MPU als auch bei gerichtlichen Auflagen. Wenn du es für private Zwecke wünschst, können wir ggf. auch über Zoom etc. arbeiten.
AAT ist gruppenbasiert und konfrontativ, AGT individuell und traumasensibel.
Je nach Umfang – transparent im Erstgespräch.
Ja. Ich unterliege der gesetzlichen Schweigepflicht.
Traumasensibles Einzelsetting
Gerichtsanerkannt
Schweigepflicht
Bonn
