Bindungsstile und Suchtentwicklung

Bindungsstile, Suchtentwicklung und MPU

Bindungsstile und Suchtentwicklung – wie hängt das eigentlich zusammen? Und was hat das Ganze mit deiner medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zu tun?

Bindungsstile, Suchtentwicklung und MPU haben Berührungspunkte. Die Entstehung von Substanzkonsum oder Suchterkrankungen hat nie nur eine einzige Ursache. Sie entsteht in einem bio-psycho-sozialen Zusammenspiel aus biologischen, psychologischen, sozialen und kulturellen Faktoren. Ein Aspekt, der dabei häufig übersehen wird, ist dein Bindungsstil – also die Art und Weise, wie du Beziehungen erlebst, Nähe zulässt und dich regulierst.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie Bindung und Sucht zusammenhängen, was das für deine Selbstregulation bedeutet und warum es für deine MPU relevant ist.

Risiko- und Schutzfaktoren für Substanzkonsum

Viele Faktoren können das Risiko für problematischen Konsum oder Sucht erhöhen:

  • Umweltfaktoren
  • Stress, soziale Isolation
  • komplexe Entwicklungstraumata
  • Benachteiligung, Rassismus
  • Armut und belastete Lebensverhältnisse
  • Persönlichkeitsmerkmale
  • Impulsivität
  • geringe Frustrationstoleranz
  • Schwierigkeiten in der Emotionsregulation
  • niedriger Selbstwert
  • Soziale & kulturelle Faktoren
  • leichte Verfügbarkeit von Alkohol, Medikamenten oder Drogen
  • Normalisierung von Konsum in Freundeskreisen oder Familien
  • Verhaltensmodelle aus der Herkunftsfamilie
  • Genetik & Epigenetik
  • genetische Veranlagung
  • transgenerationale Belastungsmuster

Wichtig:

Keiner dieser Faktoren führt automatisch zu Sucht. Aber sie erhöhen das Risiko, insbesondere wenn mehrere zusammenkommen. In meinem Beitrag Missbrauch, Sucht und Abhängigkeit, kannst du das Thema vertiefen.

Warum Bindung eine so große Rolle spielt

Unterschiedliche Bindungsstile beeinflussen:

  • wie du Beziehungen gestaltest
  • wie du dich selbst wahrnimmst
  • wie gut du Gefühle regulieren kannst
  • wie du Stress bewältigst
  • wie hoch die Wahrscheinlichkeit für Substanzkonsum ist
  • Bindung entsteht in den ersten Lebensjahren aus der Interaktion zwischen Kind und Bezugsperson.

Die Bindungstheorie (John Bowlby) beschreibt, dass Menschen eine angeborene Tendenz haben, Schutz, Sicherheit und Nähe zu suchen. Ainsworth identifizierte später im „Strange Situation“-Paradigma drei Bindungsmuster; Main & Solomon ergänzten das vierte.

Die vier Bindungsstile – kurz erklärt

Bindungsstil Frühe Erfahrung Kerngefühl Typische Angst Wie zeigt sich das heute?
Sichere Bindung Bezugsperson war verfügbar, vorhersehbar, feinfühlig und emotional verlässlich. „Ich bin okay – andere sind auch okay.“ Geringe Verlust- oder Bindungsangst. Stabile Beziehungen, gute Emotionsregulation, realistische Nähe-Distanz-Balance.
Unsicher-vermeidende Bindung Bedürfnisse wurden eher abgewertet oder ignoriert; Nähe löste Stress aus. „Ich darf nichts brauchen.“ Bindungsangst (Nähe wirkt bedrohlich). Rückzug, starke Autonomie, Überkontrolle, Leistungsorientierung, Schwierigkeiten mit Intimität.
Unsicher-ambivalente Bindung Bezugsperson war wechselhaft: mal warm, mal distanziert; unvorhersehbar. „Ich bin nicht sicher, ob ich wichtig bin.“ Verlustangst (Angst verlassen zu werden). Klammern, emotionaler Hunger, Überanalyse, Angst vor Zurückweisung, instabile Beziehungen.
Desorganisierte Bindung Bezugsperson war Quelle von Schutz und Angst zugleich; Trauma/Überforderung im Umfeld. „Ich will Nähe – aber sie macht mir Angst.“ Beides: Bindungsangst + Verlustangst. Push-Pull-Dynamiken, innere Überwältigung, Chaos in Beziehungen, riskante Copingstrategien.

Von sicherer bis unsicherer Bindung wird der Einfluss auf die emotionale Entwicklung geprägt - etwas ausführlicher

  1. Sicher gebunden: Menschen mit diesem Bindungsstil haben gelernt, dass ihre Bezugspersonen für sie da sind und ihnen in emotionalen und praktischen Angelegenheiten helfen. Sie haben das Vertrauen, dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden und fühlen sich sicher, weil sie sich auf andere verlassen können. In der Regel haben sie ein gutes Selbstwertgefühl und können ihre Emotionen gut regulieren. Menschen mit einem sicheren Bindungsstil haben ein geringeres Risiko für Suchtverhalten und können gesunde Bewältigungsmechanismen wie Sport oder soziale Unterstützung nutzen, um mit Stress umzugehen.
  2. Unsicher-vermeidend gebunden: Menschen mit diesem Bindungsstil haben gelernt, ihre Bedürfnisse zu unterdrücken und unabhängig zu sein. Sie haben erfahren, dass ihre Bezugsperson emotional nicht zuverlässig oder nicht feinfühlig reagierte. Bedürftigkeit wurde häufig nicht beantwortet oder sogar abgewertet. Sie vermeiden es deshalb, sich auf andere einzulassen. Schwierigkeiten können entstehen, wenn es um das Aufrechterhalten von Intimität und Nähe geht, da dies für sie unangenehm sein kann. Sie fühlen sich unwohl, wenn sie Hilfe benötigen.
  3. Unsicher-ambivalente Bindung: Erwachsene mit einem unsicher-ambivalenten Bindungsstil sind oft besorgt, dass ihre Bindungspersonen sie verlassen werden.

    In der Kindheit haben sie die Erfahrung gemacht, dass ihre Bedürfnisse inkonsistent beantwortet wurden oder sie sich nicht verstanden fühlten.

    Schwierigkeiten können entstehen, wenn es darum geht, sich sicher und vertrauensvoll in einer Beziehung zu fühlen. Sie haben oft Angst, dass die Beziehung scheitern wird. Dadurch können sie sich unsicher oder ängstlich in Beziehungen fühlen und haben möglicherweise Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu regulieren. In meinem Beitrag Bindung- und Verlustangst kannst du das vertiefen.

  4. Desorganisierter Bindungsstil: Menschen mit diesem Bindungsstil haben möglicherweise traumatische Erfahrungen gemacht (siehe Post: Trauma und Sucht) und keine stabile und zuverlässige Bindungserfahrung machen können. Die Bezugsperson war gleichzeitig Quelle von Beruhigung und Angst, woraus sich eine Ambivalenz im Annäherungsverhalten des Kindes ergibt. Diese Form der frühkindlichen Bindung muss, nach Hesse und Main (1999), nicht zwangsläufig mit einem dysfunktionalen Beziehungsverhalten oder Gewalt im Zusammenhang stehen, sondern kann mit transgenerational weiterwirkenden Belastungs- oder Beziehungsmustern zusammenhängen. In meinem Artikel komplexes Entwicklungstrauma kannst du das Thema vertiefen.

Wie deine ersten Bindungserfahrungen gelaufen sind, kann Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie du die Beziehung zu dir selbst und anderen Menschen gestaltest, wie stark dein Selbstwertgefühl ist, wie gut du deine Bedürfnisse achtest, deine Gefühle regulieren kannst und wie hoch das Risiko für Substanzkonsum ist. Aber egal wie deine Bindungserfahrungen waren. Dein Bindungsstil ist nicht in Stein gemeißelt und du bist in der Lage, ihn im Laufe der Zeit zu verändern. Wie das geht, zeige ich dir gleich. Also, bleib dran!

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Bindungstile und Suchtentwicklung: Warum ist das so? Lass uns etwas sortieren.

Wie Bindungserfahrungen im Erwachsenenleben wirken

Unsichere oder traumatisch geprägte Bindung kann langfristig zu:

  • Problemen in Beziehungen
  • Schwierigkeiten in der Gefühlsregulation
  • vermindertem Selbstwertgefühl
  • erhöhtem Stresserleben
  • Angst, innerer Anspannung oder Reizbarkeit
  • Orientierungslosigkeit („Kohärenzverlust“) führen

Viele Menschen greifen dann auf Substanzkonsum oder Verhaltenssüchte zurück – als Versuch der Selbstregulation.

Das ist kein Zeichen von „Schwäche“, sondern ein Versuch, innere Unruhe oder emotionale Not zu dämpfen.

Dieses Verhalten erfolgt mehrheitlich nicht absichtlich von den Bezugspersonen, sondern ist oft ein Resultat eigener, nicht verarbeiteter Trauma. Es ist ihrerseits meist mit Schuldgefühlen behaftet und wird in der Regel totgeschwiegen. Hier können oft unangenehme Dynamiken entstehen, die nur schwer auseinanderzufummeln sind, wenn du dich selbst in diesen Verstrickungen befindest. 

Substanzkonsum als kurzfristige Selbstregulation

Unsichere oder desorganisierte Bindungsmuster erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen:

  • Gefühle über Substanzen regulieren
  • Nähe oder Angst über Konsum dämpfen
  • Stress durch Alkohol, Medikamente, Drogen oder Verhalten kompensieren
  • Studien zeigen, dass Belastungsschwere und Bindungsstil oft mit bestimmten Konsummustern korrelieren. Mehrere Untersuchungen belegen, dass der Schweregrad der Traumatisierung mit der Wahl der Substanz und dem Schweregrad des Substanzkonsums assoziiert ist. Alkohol, Medikamente (Benzodiazepine) und Opioide haben demnach einen positiven Effekt auf Arousal- und intrusive Symptome (Lüdecke et al., 2010, van der Kolk et al., 2000).

Beispiele:

  • Alkohol, Benzodiazepine und Opioide dämpfen Arousal & intrusive Symptome
  • Konsum gibt Sicherheit, wo Bindung keine geben konnte
  • Verhalten (Arbeit, Essen, Glücksspiel, Pornos, Medien) wirkt wie eine „Ersatzregulation“

Kurzfristig hilft es. Langfristig verschlechtert es:

  • Selbstwert
  • Beziehungen
  • Emotionsregulation
  • Gesundheit
  • MPU-Relevanz bei Konsumdelikten

 

Warum das alles für deine MPU wichtig ist

Die MPU prüft nicht nur „Was hast du getan?“, sondern:

  • Wie regulierst du Stress heute?
  • Wie gehst du mit Gefühlen um?
  • Wie stabil ist deine Veränderung?
  • Wie reflektiert bist du?

Wenn Sucht, Substanzkonsum oder Kontrollverlust vorlagen, spielen dein Bindungsstil, deine Biografie und deine heutige Selbstregulation eine große Rolle. Gutachter schauen auf:

  • emotionale Stabilität
  • Selbstwahrnehmung
  • Rückfallprophylaxe
  • Veränderungsmotivation
  • innere statt äußere Kontrolle
  • sichere Bindungsstrategien im Heute

Je besser du das verstehst, desto erfolgreicher wirst du durch die MPU gehen.

Sucht-und-Trauma-MPU-Schlich-Bonn

Was du tun kannst: Emotionsregulation und Selbstwert stärken

Du kannst deinen Bindungsstil verändern – wirklich. Bindung ist formbar, wenn man sie bewusst bearbeitet. Du kannst alternative Methoden zu Substanzkonsum oder Verhaltenssüchten finden, um dein Selbstwertgefühl zu stabilisieren und deine Emotionen und Bedürfnisse angemessen zu regulieren. Beispielsweise durch gezieltes Erlernen von Emotionsregulationsstrategien, um die zugrunde liegenden Bindungserfahrungen und -muster zu verstehen und zu bearbeiten.

  • (Re)Integration von Körper, Seele und Geist: Beachte immer die verschiedenen Ebenen. Deine körperlichen, geistigen und emotionalen Erfahrungen und Zustände sind miteinander verflochten und beeinflussen sich gegenseitig. Wenn du bemerkst, dass du eine Seite überbetonst, integriere die anderen.
  • Mach dir klar, was Gefühle sind (dein Navi): Gefühle sind mentale Zustände oder Erfahrungen, die auf eine bestimmte Situation oder einen bestimmten Reiz hin entstehen. Sie können positive, negative oder neutrale Empfindungen auslösen und sind mit körperlichen Empfindungen, Gedanken und Verhaltensweisen verbunden. Es gibt viele verschiedene Arten von Gefühlen, wie z.B. Freude, Trauer, Wut, Liebe, Angst, Ekel und Überraschung. Sie zeigen sich auf verschiedenen Ebenen: körperlich (wie Herzklopfen oder Schwitzen), kognitiv (wie Gedanken und Überzeugungen) oder verhaltensbezogen (wie Handlungen oder Ausdruck). Lerne keine Angst vor deinen Gefühlen zu haben und sie zu integrieren und zu regulieren: Das Wahrnehmen, Benennen und Steuern von Gefühlen ist ein wichtiger Aspekt der emotionalen Intelligenz und kann durch verschiedene Methoden und Techniken erlernt werden. Achtung: Es gibt auch Menschen, die Probleme haben Gefühle wahrzunehmen oder zu benennen. Wenn du gerade darüber nachgedacht hast, dann ist dieser Post zu Alexithymie (Gefühlsblindheit) interessant für dich.

Freunde dich mit dir und deinen Gefühlen an 🙂

Hier sind einige Möglichkeiten für dich, wie du damit starten kannst, dich mit deinen negativen und positiven Gefühlen anzufreunden. Es geht um Annahme versus Verdrängung! Denk dran, sie sind dein Navi! 

  • Achtsamkeit: Achtsamkeitsübungen wie Meditation und Atemübungen können dir helfen, Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu beobachten, ohne von ihnen überwältigt zu werden.
  • Journaling: Schreibe ein Tagebuch, um die eigenen Gefühle und Gedanken zu notieren, was helfen kann, sie besser zu verstehen und zu benennen.
  • Sport: Kraft- und Ausdauersport ist eine perfekte Möglichkeit eine bessere Gefühlsregulation zu erreichen.
  • Selbstreflexion: Indem du dich selbst kritisch reflektierst und deine Reaktionen und Emotionen in bestimmten Situationen analysierst, kannst du lernen, wie du mit ihnen umgehen und sie besser kontrollieren kannst.
  • Entspannungsübungen: Yoga, Meditation oder Progressive Muskelentspannung können dir helfen, die körperlichen Symptome von emotionaler Überforderung oder Angst zu reduzieren und somit die Kontrolle über die eigenen Gefühle zu verbessern.
  • Gutes soziales Umfeld und Unterstützung: Tausche dich mit anderen Menschen aus und baue dir ein gesundes und liebevolles Unterstützungsnetzwerk auf. Es kann dir dabei helfen, belastende Emotionen zu bewältigen und zu regulieren. Reden hilft. Es ist eine Stärke sich mitteilen zu können und keine Schwäche. #Deeptalk
  • Coaching: Gönne dir ein Coaching. Es kann eine effektive Möglichkeit sein, um Gefühle zu erkennen, zu benennen und zu regulieren, insbesondere wenn es um tiefer verwurzelte oder schwierige Emotionen geht.
Sei gut zu dir selbst!

Gehe so mit dir selbst um, wie du mit einem Freund umgehst! Wenn du diesen Weg antrittst, dann habe Geduld mit dir selbst ♥️. Das Erlernen von Fähigkeiten zur emotionalen Wahrnehmung, Benennung und Steuerung ist ein Prozess, der Zeit und Übung erfordert. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Indem du dich mit diesen Techniken auseinandersetzt und sie regelmäßig anwendest, kannst du deine emotionale Kompetenz stärken und einen besseren Umgang mit deinen Gefühlen erreichen – ganz ohne Substanzkonsum oder nervigen Verhaltensweisen! In der heutigen Zeit tut uns allen, jedes Gramm emotionale Intelligenz und Wohlbefinden gut! Share it 🙂

Tipps für den Aufbau deines Selbstbewusstseins und Selbstwertgefühls schreibe ich dir in meinem nächsten Post. Bis dahin, kannst du die obigen Tipps anwenden. Ehrlich gesagt gibt es auch gar keine großen Unterschiede zu den Hacks zum Aufbau deiner Gefühlsebene!

Gönne dir Support oder eine MPU-Vorbereitung & MPU-Beratung, wenn Substanzkonsum oder Sucht im Kontext deines Führerscheinverlusts eine Rolle spielt

Wenn du Fragen hast zu dem Thema Bindungsstile und Suchtentwicklung oder eine faire MPU-Vorbereitung suchst, melde dich unkompliziert bei mir. Herzlich, Christina von MPU Schlich Bonn. Mit einer guten Vorbereitung, wird deine MPU ein Erfolg!

Weiterführende Artikel und Quellen Bindungsstile und Suchtentwicklung

2 Gedanken zu „Bindungsstile, Suchtentwicklung und MPU“

  1. Sehr geehrte Frau Schlich,

    auch mich hat dieser Bericht sehr inspiriert.
    Hab mein Selbstwertgefühl immer an Leistungen gekoppelt und daurch oft überfordert auch weil ich alles alleine schaffen wollte, und mir selbst keine Grenzen gesetzt habe daurch Freiraum in meinem Konsum gesucht habe.
    Eine Prägung aus meiner Kindheit vor allem meines Vaters (ein Workaholiker) und durch die Bevormundung meiner Mutter.

    Ich finde es Klasse das Sie solche Themen auf Ihrer Homepage veröffentlichen, es hilft einem ungemein auch die Ursachen seines Konsums zu durchleuchten.
    Weiter so und viele Liebe Grüsse

    Luqi

    1. Sehr geehrter Luqi!
      Viele Dank für den freundlichen Kommentar. Alle Achtung für die gute Arbeit. Ich freue mich, wenn ich einige Puzzleteile beisteuern kann. Die Arbeit an uns selbst ist die wertvollste die wir leisten können. Glückwunsch! Den Führerschein schaffen wir locker!!!

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